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Cannabis

Wissenswertes über Cannabis mit seiner Fähigkeit der Heilung und Linderung vieler Krankheitsbilder wie z. B. Depression, Epilepsie, Morbus Crohn, Kopfschmerzen, Schlafstörung, Diabetes, Krebs, Alzheimer, Allergien, Asthma, Nervenkrankheiten, Fettleibigkeit und viele mehr.Sowie weiteren Wunderpflanzen der Natur…Weiter unter findest du noch mehr wissenswertes.

Das Endocannabinoidsystem

Das (ECS) Endocannabinoidsystem oder (endogenes Cannabinoid-System) ist ein Teil unseres zentralen Nervensystems (ZNS) und somit essentiell für zahlreiche Funktionen im Körper. Im ECS wurden Zwei Cannabinoidrezeptor-Typen identifiziert.

Der erste Cannabinoidrezeptor (CB1) hauptsächlich in den Nervenzellen zu finden, kommt am häufigsten im Hippocampus, im Kleinhirn, in den Basalganglien und im peripheren Nervensystem wie beispielsweise im Darm vor.

Der zweite Cannabinoidrezeptor (CB2) lässt sich vorwiegend auf den Immunsystemzellen, die am Knochenaufbau (Osteoblasten) sowie am Knochenabbau (Osteoklasten) beteiligt sind finden.

Der menschliche Körper stellt selbstständig Cannabinoide her, welche als Neurotransmitter am Endocannabinoid System wirken. Die bekanntesten Endocannabinoide sind Anandamid, 2-Arachidonylglycerol, O-Arachidonylethanolamid.

 

Alle bisher erforschten Cannabinoide

THC
Bekannt für die wichtigste psychoaktive Wirkung des Cannabis ist das Delta 9 Trans Tetrahydrocannabinol. Es bewirkt die Freisetzung von Dopamin, was Euphorie hervorruft. Zudem wirkt es schmerzstillend und bringt Tumore zum platzen.
THCA
Vorstufe des THC, während des Pflanzenwachstums. Die Tetrahydrocannabinolsäure  wird durch erhitzen oder UV-Licht zu THC umgewandelt.
THCV
Die chemische Struktur von THC und THCV ist sehr ähnlich. Beide Cannabinoide sprechen die selben Rezeptoren an. Das Tetrahydrocannabivarin wird überwiegend mit dem Appetit in Verbindung gebracht. Es soll die belohnenden Empfindungen die durch Essen erzeugt werden blockieren und könnte so helfen den Appetit zu zügeln. Es verbessert die Glukosetoleranz sowie die Insulinempfindlichkeit. Senkt die Krampfschwelle bei Epilepsiepatienten. Tetrahydrocannabivarin  wirkt Panikattacken entgegen und hilft gleichzeitig bei Erschöpfung und Stress.
CBD
Das Cannabidiol  wirkt nicht psychoaktiv ist aber für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. CBD wirkt auch besonders bei chronischen Schmerzen, Entzündungen, Migräne, Arthritis, Krämpfen, Epilepsie und Schizophrenie.
CBDA
Vorstufe des CBD, während des Pflanzenwachstums. Die Cannabidiolcarboxylsäure  wird durch erhitzen oder UV-Licht zu CBD umgewandelt.
CBDV
Das Cannabidivarin  wirkt hervorragend bei Übelkeit und Magen-Darm Problemen, zudem soll es auch gegen Epilepsie sehr gut helfen.
CBG
Entspannende Wirkung und der Ursprung von THC und CBD wird dem CBG zugeschrieben. Zudem wirkt das Cannabigerol entzündungshemmend bei Darmerkrankungen, Übelkeit und Erbrechen. Der Augeninnendruck wird gesenkt, es wirkt schmerzlindernd und antibakteriell.
CBGA
Vorstufe des CBG. Die Cannabigerolsäure  wird zu CBGVA (Cannabigerovarinsäure), diese wiederum wird durch die THCV-Synthase zu THCV-A (Tetrahydocannabivarincarboxylsäure). Durch die Decarboxylierung mit Wärme und UV-Licht wird es zu THCV. Kurz gesagt ist CBGA damit auch eine Vorstufe des THCV.
CBC
Das Cannabichromen ist vergleichbar mit den Eigenschaften von CBD und kommt in einer hohen Konzentration in der Hanfpflanze vor. Die Besonderheit des CBC ist die zellerneuernde Wirkung im menschlichen Gehirn. Zudem hat es eine stark wachstumshemmende Wirkung auf Tumore.
CBL
Das Cannabicyclol  unterscheidet sich in seiner Struktur von anderen Cannabinoiden und ist ein Abbauprodukt von CBC.
CBN
Das Cannabinol  ist ein Analgetikum (schmerzstillendes Mittel), welches durch die Oxidation von THC entsteht. Vor allem dann, wenn THC Sauerstoff und Hitze ausgesetzt wird.Das CBN wirkt ermüdend, steigert den Appetit und stimuliert das Knochenwachstum.

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Studien – medizinische Wirksamkeit von Cannabis

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Wegweiser für Patienten

Download: Beipackzettel für Patienten

Das neue Gesetz hat den Weg zu einer Nutzung von Cannabis als Medizin freigemacht. Maximilian Plenert vom DHV (Deutschen Hanfverband Berlin) schrieb für Infused diese Anleitung die als Wegweiser Patienten helfen soll, das Gesetz praktisch zu nutzen.

Was genau ist CBD?

Download: CBD – Häufig gestellte Fragen über Cannabidiol

CBD ist einer von 104 Cannabinoiden die von Natur aus in Cannabis Sativa vorkommen. CBD ist ein Cannabinoid und natürlich aufkommender Bestandteil aus dem weiblichen Hanf. CBD wird aus den Stengeln dieser Pflanze gewonnen. Der vollständige Name von CBD ist Cannabidiol.

Die medizinische Wirkung von Cannabinoiden als Antioxidant und Neuro- protektant ist im US Cannabis Patent festgelegt.

Wichtig hierbei ist das breite medizinische Wirkspektrum – allerdings fühlen sich die Menschen nach CBD-Gebrauch nicht “stoned” oder “high”. Ganz im Gegenteil – CBD kann der psychoaktiven Wirkung von THC entgegenwirken. Studien haben gezeigt, dass eine Überdosis THC durch die Gabe von zusätzlichem CBD neutralisiert werden kann. Der THC Anteil im Blut bleibt dabei jedoch derselbe. CBD selbst ist nicht psychoaktiv und stellt so für viele Patienten eine attraktive Behandlungsoption dar.

 

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Schon sehr früh haben Menschen festgestellt, dass das Einatmen von Rauch gesundheitsschädlich ist. Deshalb wurden Kamine und Schornsteine erfunden. Mit dem Rauch einer Zigarette verhält es sich nicht anders. Dies liegt jedoch nicht am Nikotin, sondern am Teer, Kohlenmonoxid und den 400 weiteren toxischen Substanzen, die beim Verbrennungsprozess entstehen und mit dem Tabakrauch inhaliert werden. Hier erhalten sie eine informative und kurz gefasste Erklärung, warum Dampfen viel unschädlicher ist als Rauchen.

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